„Office Eye Syndrom“ bzw. „Trockene Augen durch Bildschirmarbeit“.


Bildschirmarbeit, aber auch die zunehmende Freizeitgestaltung am Computer, wie Internetsurfen oder Computerspiele, sind Schwerstarbeit für die Augen.

Die Augen müssen meist über Stunden den Bildschirm starr und permanent fokussieren und damit eine sehr einseitige Arbeit leisten. Bei vielen Arbeitnehmern nimmt bereits heute die Arbeit am Bildschirm den Großteil der Arbeitszeit ein und diese Entwicklung hält an.

Was kann man gegen Trockene Augen unternehmen?

Die moderne Behandlung von Trockener Augen mit Liposomen (in Form von liposomalen Augenspray) stabilisiert die Lipidschicht und stellt einen völlig anderen Therapieansatz dar.

Wie kommt es zu „Trockenen Augen“?

Unsere Augenoberfläche wird durch einen dreischichtigen Tränenfilm (Muzinschicht, wässrige Schicht, Lipidschicht) befeuchtet, welcher bei jedem Lidschlag erneut gleichmäßig über die Augoberfläche verteilt wird.

Für die Funktionsfähigkeit des Tränenfilms kommt der äußersten Schicht, der so genannten Lipidschicht, eine Schlüsselrolle zu. Sie sorgt letztendlich für die Stabilität des gesamten Tränenfilms, indem sie unter anderem die Verdunstung der Tränenflüssigkeit oder deren Ablaufen über den Lidrand verhindert und durch die Oberflächenspannung die Verteilung der Flüssigkeit auf der Augenoberfläche steuert. Außerdem sorgt sie für die glatte Oberfläche des Tränenfilms und hat damit entscheidenden Einfluss auf die Sehschärfe.

Wird die Regelmäßigkeit des Lidschlags reduziert, treten Defekte in der Lipidschicht auf und es bilden sich trockene Stellen auf der empfindlichen Augenoberfläche, die sich wie ein Sandkorn anfühlen und auch zur schnellen Ermüdung der Augen und einem Verschwommensehen führen können.

Die Lipide werden in den Meibomschen Drüsen im Augenlid gebildet und vor allem bei der Blinzeltätigkeit auf den Lidrand ausgeschieden, von wo ein Teil von ihnen auf den Tränenfilm gelangt und die äußere „Schutz“-Schicht / Lipidschicht bilden.

Durch die konzentrierte Tätigkeit vor dem Bildschirm wird die Blinzeltätigkeit der Augen dramatisch reduziert.

In entspanntem Zustand erfolgt der Lidschlag ca. 20-25 mal pro Minute, bei der Tätigkeit vor dem Bildschirm teilweise nur noch 1-2 mal.

Die Ursache für Trockene Augen ist bei fast 80% der Fälle eine Instabilität der Lipidschicht, verursacht durch eine Fehlfunktion der Meibomschen Drüsen oder wie bereits erwähnt oft im Zusammenhang mit dem reduzierten Lidschlag z.B. bei der Computerarbeit.

Mit TEARS AGAIN® liposomales Augenspray kann die schützende Lipidschicht wieder stabilisiert werden. Es wird einfach auf die geschlossenen Augenlider aufgesprüht. Die enthaltenen Liposome bestehen aus speziellen Lipidmolekülen, die sich auf dem Lidrand mit den körpereigenen Lipiden vermischen. Dadurch wird die  Stabilität des natürlichen Tränenfilms nachweislich verbessert. Zahlreiche klinische Studien belegen die Wirksamkeit von TEARS AGAIN ® liposomales Augenspray. ÖKO-TEST hat es im Heft 8/2005 mit dem Gesamturteil „sehr gut“ bewertet.

Weitere Ursachen für Trockene Augen:

Umweltbelastungen - wie Ozon und Feinstaub im Büro durch Toner von Kopierer und Laserdrucker und Papierstaub können den Tränenfilm stören.

Klimanalage und Heizungsluft – verursachen eine niedrige Luftfeuchtigkeit in Büro, Auto oder Flugzeug was den Tränenfilm stört und das Trockene Auge begünstigt.

Kontaktlinsen – stören den Aufbau des Tränenfilms.

hormonelle Umstellungen - in den Wechseljahren können eine verminderte Produktion der für die Stabilität des Tränenfilms notwendigen Lipide verursachen.

Medikamente - wie z.B. die Pille können ebenfalls den Hormonhaushalt und somit die Produktion der Meibomschen Drüsen stören und dadurch Trockene Augen begünstigen.

Weitere Informationen zum Thema: Bildschirmarbeitsplatz:

Durch den drastisch verminderten Lidschlag ist die Dicke der äußeren Lipidschicht drastisch vermindert, wodurch die Zeitspanne - in der unser Tränenfilm zwischen den Lidschlägen stabil bleibt - um nahezu die Hälft abnimmt. Dadurch verdunstet die Tränenflüssigkeit zu schnell oder läuft über den Lidrand ab.

Hinzu kommt in vielen Büros der ungünstige Einfluß von Klimaanlagen auf die Qualität der Raumluft mit viel zu geringer Luftfeuchtigkeit.

Der sog. „Starre Blick“ beschreibt sehr treffend die Folge aus der Computerarbeit.

(Bild: Quelle: KGS, Foto: Essilor)

Bildschirmarbeit Ratgeber: Artikel-Nr.: stmugv-as-00005

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Studien haben gezeigt, dass Augenbeschwerden (Trockene Augen) die am häufigsten auftretenden Gesundheitsbeschwerden unter den Computernutzern sind und der häufigste Grund für die Unterbrechung der Arbeit am Bildschirm.

Was sind die Ursachen für die Augenbeschwerden, für das „Office Eye Syndrome“?

Durch die tägliche, stundenlange und intensive Tätigkeit am Bildschirm werden die Augen durch das ständige hoch konzentriert Fokussieren und Starren auf den Bildschirm, dem so genannten „starren Blick“, stärker als bei jeder anderen Tätigkeit belastet. Die normale Lidschlagfrequenz wird dabei erheblich verringert, was letztendlich zur Problematik der Trockenen Augen führt. Diese für das menschliche Auge ungewohnte Beanspruchung macht sich typischerweise durch ein Brennen, Jucken oder Sandkorngefühl bemerkbar.

In der Arbeitswelt wird diese Erscheinung mit dem Begriff: Office-Eye-Syndrome oder auch Computer Vision Syndrome umschrieben. Computer Spieler (E Gamer) nennen diese Augenbeschwerden das „Gamer Eye“.

Die intensive Arbeit am Computer ist einer der häufigsten Auslöser für Trockene Augen.

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